Der E-Scooter und sein Siegeszug

E-Scooter zugelassenSeit dem 15. Juni dürfen E-Scooter im Straßenverkehr in Deutschland teilnehmen. Allerdings scheint deren Nutzung sich als schwieriger herauszustellen als gedacht. Bereits einige Tage nach dem Inkrafttreten der Erlaubnis, kam es zu schweren Unfällen. Wie berichtet wurde, geriet eine 33-jährige E-Scooter-Fahrerin unter die Räder eines Kleintransporters. Dabei gibt es einige Regeln, die die Nutzung des Scooters sicherer machen sollen.

Welche Rahmenbedingungen gibt es für den elektrisch betriebenen Roller? Was jeder Nutzer beachten muss, ist in der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung geregelt. Diese Verordnung legalisiert das Fahren eines E-Scooters auf deutschen Straßen – unter den folgenden Voraussetzungen:

  •  Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h
  • Der Elektromotor darf nur eine Nennleistung 500 Watt haben
  • E-Scooter dürfen nicht schwerer sein als 55 Kilogramm
  • Es sind zwei unabhängige Bremsen notwendig
  • Eine Lichtanlage ist Pflicht, ebenso seitliche Reflektoren und eine Klingel
  • E-Scooter benötigen eine Lenk- oder Haltestange
  • Sie dürfen nicht auf Bürgersteigen fahren
  • Das Fahren ist erst ab 14 Jahren erlaubt

Weder ist ein Schutzhelm, noch ein Führerschein notwendig. Aus Sicherheitsgründen ist jedoch ein Schutzhelm dringendst zu empfehlen.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für den Betrieb auf den Straßen ist eine gültige Versicherungsplakette. Das Fahren ohne Pflichtversicherung kann richtig teuer werden. Mehrere hundert Euro an Kosten können auf den Nutzer zukommen.

Zudem gelten für sie dieselben Richtlinien für Autofahrer, was Promillewerte angeht. Laut dem ADAC kann sogar bereits ab 0,3 Promille eine Straftat vorliegen, sofern der Fahrer aufgrund des Konsums Ausfallerscheinungen zeigt.

Damit dem zukünftigen Fahrspaß nichts im Wege  steht:

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